04. FebruarIn der Nacht vom Dienstag auf Mittwoch schob sich erneut die mildere Luft über die bodennahe kältere und gegen Mitternacht begann es in Göttingen bei -4°C zu regnen. Tagsüber konnte sich dann der untere Kaltluftsee mit knapp 4 Stunden Sonnenunterstützung auf Werte über dem Gefrierpunkt erwärmen und die gefallenen Neuschneemengen nahezu wegschmelzen.Auch weiterhin ändert sich die Großwetterlage nur wenig und die Luftmassengrenze schieb sich über Mitteleuropa hin und her, was eine Vorhersage des mittelfristigen Witterungseindrucks für einen festen Punkt (wie Südniedersachsen) erschwert. In den kommenden Tagen kreisen die Temperaturen im Tag-Nacht-Rhytmus um den Gefrierpunkt. Ein zügiges Abschmelzen der Schneedecke ist nicht zu erwarten, Glatteis hingegen schon. 02. FebruarDer Januar verabschiedet sich mit einer negativen Temperaturbilanz von 1,3 K unter dem langjährigen Mittel von 1960 bis 1990. Seit 2011 gab es nur einen Januar (2017) mit einem Wärmedefizit. Ursache war eine sehr stabile Großwetterlage mit einem blockierenden Skandinavienhoch. Die von Nordosten eindringende Kaltuft hat sich am Boden den überweigenden Teil des Monats über Göttingen gehalten. Die Grenzwetterlage führte zudem zu anhaltenden Niederschlägen in einer Linie quer über Deutschland, so dass im südlichen Niedersachsen mehr als 60 mm (127 %) fielen.Das stabile Hoch über Nordeuropa hält zwei Tiefs östlich und westlich nahezu ortsfest. Während das westliche zu teils unwetterartigem Regen in Portugal und Teilen Spaniens führte, bescherte das östliche einem riesigen Gebiet von Kiew bis ins ferne Sibirien eine Schneedecke zwischen 40 und 80 cm. Bei uns geht das Auf und Ab weiter: Am Dienstagabend sollen laut GFS ein paar Zentimeter Neuschnee dazukommen, die am Mittwoch mit etwas Sonnenunterstützung wieder abschmelzen könnten.
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