22. FebruarMit einer straffen zonalen Strömung wurde die lang bestehende Ostwetterlage beendet und die Kaltluft aus Mitteleuropa abgeräumt. Mit ergiebigen Regenfällen lagen am Sonntag die Temperaturen rund 15 K höher, als eine Woche zuvor. Auch in Skandinavien und weiten Teilen Osteuropas setzt nun Milderung ein, der Hochwinter ist beendet. Natürlich können ganzjährig kalte / kühle Witterungsabschnitte jederzeit daran erinnern, dass Göttingen auf dem Breitengrad von Kanada, der Mongolei oder Kamtschatka liegt. Im März sind auch spätwinterliche Phasen möglich, aber Dauerfrost und eine anhaltende Schneedecke werden jetzt täglich unwahrscheinlicher.Bei uns meridionalisiert sich die Strömung erneut und wir genagen auf die Vorderseite atlantischer Sturmtiefs in eine milde Südwestströmung. Unter leichtem Hochdruckeinfluss endet der Februar frühlingshaft bei zurückgehender Niederschlagsneigung. 18. FebruarAm Mittwoch ist der Frost zurückgekehrt und hält uns bis Freitag im Griff. Erneut sind die Temperaturunterschiede in Deutschland erheblich und trennen einen milden Südwesten von einem kalten Nordosten. Bis heute haben sich die Abweichungen des Montas gegenüber dem langjährigen Referenzwert auf -3,3 K in Vorpommern bis +2,9 K am Oberrhein aufsummiert. Göttingen weist als Ort in der Mitte Deutschlands eine nahezu ausgeglichene Temperaturbilanz vor.Ab Freitag dringt dann mit einer deutlichen Umstellung der Großwetterlage sehr milde Luft bis zur Ostsee vor und führt zu Tauwetter in allen Lagen der Mittelgebirge. Einhergehend beruhigt sich das Wetter auf der Iberischen Halbinsel und macht dort dem Vorfrühling Platz, während sich ein neuer Niederschlangsschwerpunkt im östlichen Mittelmeer etabliert und von der Adria bis Zypern für unbeständiges Wetter sorgt.
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