05. OktoberDer meteorologische Sommer ist seit einem Monat zu Ende, am Mittwoch geht auch der mitteleuropäische Altweibersommer in die letzte Runde. Die in den letzten Tagen zonalisierte Polarfront wellt sich auf, wobei ein kurzwelliger Trogvorstoß am Donnerstag genau über Deutschland erfolgen soll und laut US-amerikanischen und europäischen Panels recht wetterwirksam werden könnte. So erwarten die meisten Läufe ergiebige Regenmengen zwischen 10 und 20 mm für Südniedersachsen, nur das kanadische Modell ist beim Niederschlag deutlich zurückhaltender. Danach stellt sich herbstliches und eher kühles Wetter ein.Im nordöstlichen Sibirien sank das Thermometer am Wochenende unter den Gefrierpunkt und wird dort bis zum kommenden April verbleiben. Im nördlichen Europa ist es noch nicht soweit, doch zeigen die Meteogramme vieler Stationen vermehrt Nachtfrost an. Der Spätsommer zieht sich Richtung Mittelmeer zurück, im norwegischen Gebirge fällt der erste Schnee. 29. SeptemberZwischen einem kräftigen Tief über Island und einer Hochdruckbrücke über weiten Teilen Kontinentaleuropas hat ich eine südwestliche Strömung eingestellt, mit der sehr warme Luft von Spanien über Frankreich nach Deutschland gelenkt wird. Diese Konstellation kennen wir bereits von den zahlreichen Hitzewellen seit Ende Juni. So glüht der Sommer noch einmal richtig nach, bevor ab Donnerstag etwas kühlere Luft zu uns geführt wird. Am Übergang deutet sich am Donnerstagabend und in der Nacht zum Freitag Regen an, die zu erwartenden Mengen berechnen die Modelle zur Zeit noch sehr unenheitlich.Anschließend baut sich erneut eine Hochdruckbrücke über weiten Teilen Europas auf. Der nördliche Rand ist aber weniger meridional, sondern zonal ausgerichtet, so dass die Temperaturen auf einem der Jahreszeit entsprechendem Niveau bleiben.
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