18. MaiIn den kommenden Tagen ändert sich die Großwetterlage grundlegend: Der langestreckte Trog, der in den letzten 10 Tagen weite Teile Nord-, West- und Mitteleuropas mit Regen und ausgesprochen niedrigen Temperaturen versorgte, wird abgebaut. Über Mitteleuropa entwickelt sich ein Hochdruckgebiet, gestützt von einem Trovorstoß über dem östlichen Atlantik. An seiner Ostflanke strömt zunehmend wärmere Luft aus Südwesten zu uns. Wie bereits zu Beginn der unbeständigen Phase äußerst präzise von den Modellen vorhergesagt überschreitet ab Mittwoch die Temperatur im 850 hPa-Niveau die für die Jahrezeit üblichen 6°C. So steigt auch in Göttingen ab Freitag das Thermometer auf bodennahe Höchstwerte zwischen 20 und 25°C. Zusammen mit großflächigem Absinken gibt es viel Sonne und ein sommerliches Wochenende.Bis Donnerstag müssen wir uns allerdings mit den Resten des Tiefs herumschlagen: Vor allem tagsüber entwickeln sich viele Wolken und Schauer bei (noch) kühlen Höchstwerten um die 15°C. 15. MaiBereits vor einigen Tagen zeigten die Panels eine große Übereinstimmung bei der Entwicklung der Großwetterlage. Auch drei Tage später gehen die Prognosen nur von einer sehr langsamen, aber stetigen Erwärmung kommende Woche aus. Nach derzeitigem Stand wird die Temperatur im 850 hPa-Niveau erst am Donnerstag die für die Jahreszeit üblichen Werte erreichen, was einer Erwärmung am Tag auf etwa 20°C entspricht. Dabei bleibt die Atmosphäre labil geschichtet und der bisherige Wechsel aus Sonne und Schauer bestehen. Erst zum Wochenende ab dem 22. Mai zeigen die (noch unsicheren) Prognosen stabiles Sommerwetter bei angenehmen Temperaturen.
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