23. JuliÜber Skandinavien liegt ein Tief, das uns zum Wochenwechsel im Griff haben wird. Für die mittelfristige Synoptik ist allerdings die Entwicklung über der Südspitze Grönlands spannend. Dort vereint sich ein neufundländisches Höhentief mit dem als Dipol vorliegenden Skandinavientief und sorgt für einen kräftigen Trovorstoß über dem östlichen Atlantik. Dabei gelangt der Westen und die MItte Europas auf die Vorderseite, mit der ab Dienstag zunehmend wärmere Luft zu uns gelangt, die sich zu einer erneuten Hitzewelle ausweiten könnte.Bis es aber soweit ist, stehen uns noch zwei recht freundliche Zwischenhochtage am Freitag und Samstag und zwei eher unbeständige Tage am Sonntag und Montag bevor. Die größte Regenwahrscheinlichkeit deutet sich für Sonntag an, über die Mengen sind sich die Modelle sehr uneinig. 18. JuliDer Hochsommer macht eine Pause. Über dem östlichen Atlantik hat sich eine omegaförmige Höhenstömung etabliert: Ein Hoch zwischen den Azoren und den Britischen Inseln wird von zwei Tiefs flankiert, einem über Neufundland, einem über Skandinavien. An der östlichen Seite gelangt Mitteleuropa in eine nordwestliche Höhenströmung, mit der zunächst ein Höhentief zum Baltikum gelenkt wird, später ein Trog über Skandinavien nach Südosten vorstößt. Die Hauptzielrichtung ist erneut das Baltikum, so dass Göttingen im Übergangsbereich in kühler und wolkenreicher Luft bleibt. Die Schauerneigung bleibt gering, der Niederschlag in den Tagessummen vermutlich unter einem Millimeter.
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