07. AprilAbsinken in einem langestreckten Höhenkeil führte am Dienstag zu Wolkenauflösung, trockene Luft verhinderte Quellwolken. So schien von einem wolkenlosen Himmel die Sonne ungestört, der Strahlungssensor an der WSG registrierte knapp 12 Stunden Sonnenschein.Die Großwetterlage bleibt auch in den kommenden Tagen erhalten. Trotzdem verläuft das Wochenende nicht ganz störungsfrei: Über dem Atlantik entsteht erneut ein kräftiges Tief, dessen Ausläufer am Wochenende voraussichtlich knapp bis nach Deutschland vordringen können. Gleichzeitig bleiben wir in einer nordöstlichen Strömung, die am Rande eines über Osteuropa liegenden Höhentiefs feuchtere und damit wolkenreichere Luft zumindest bis nach Polen führen dürfte. Wie sich das Wetter am Wochenende in diesem Zangengriff über Deutschland entwickelt, ist noch unsicher. 05. AprilÜber dem Atlantik drehen sich zwei für die Jahreszeit ungewöhnlich kräftige Sturmtiefs. Das westliche liegt südlich von Island mit einem Kerndruck von 957 hPa. In seinem Starkwindfeld werden Windstärken bis 180 km/h erreicht, ausreichend für Wellen von bis zu 15 Metern Höhe. Das zweite Tief füllt sich derzeit auf und zieht nach Südskandinavien. Sein Starkwindfeld lag am Ostersonntag über der Nordsee und hat Jütland Böen bis Orkanstärke beschert, was für Wellenhöhen bis zu 7 Metern reichte.Weiterhin gehen die Modelle davon aus, dass sich zwischen den beiden oben genannten Sturmtiefs ein Höhenkeil aufwölbt und kommende Woche bei uns zu überwiegend sonnigem und trockenem Wetter führt. Nach einem noch recht kühlen und wolkigen Ostermontag sollte es ab Dienstag angenehme Tagestemperaturen bei viel Sonnenschein geben. Für Unsicherheiten sorgen abtropfende Höhentiefs, die ab Freitag auch über Mitteleuropa ziehen könnten.
|
|