06. NovemberDer Monat November ist eher für seine trüben Tage bekannt. Momentan genießt vor allem die Mitte Deutschlands fast wolkenlose Tage. So kommen in den ersten 6 Tagen des Monats an vielen Stationen mehr als 30 Sonnenstunden zusammen, in Göttingen immerhin mehr als 20. Dabei ist die Lage im Leinetal eher hinderlich, wie ein Blick in die großen deutschen Flusstäler zeigt. Im Donautal kommen einige Gemeinden nur auf 1-2 Stunden während des gleichen Zeitraums. Die Höhenlagen profitieren im Winter fast durchweg. Spitzenreiter ist konsequenterweise die Zugspitze mit einer Monatssumme von derzeit 39 Stunden Sonnenschein.Die guten Bedingungen (Hochdruck und ausreichend Wind mit relativ trockener und kühler Höhenluft) sind eher selten und verschlechtern sich nun etwas. Zum einen zieht ein Höhentief von den Britischen Inseln zur Nordsee und führt Wolken nach Norddeutschland. Zum anderen fließt nach dessen Durchzug ab Montag feuchtere Luft aus nordwestlichen Richtungen zu uns. Trotzdem bleibt es insgesamt eher ruhig und trocken mit Chancen auf Sonne. Die Temperaturen ändern sich nur wenig. 03. NovemberDas Hoch über den Britischen Inseln schwächt sich in den kommenden Tagen ab. An seine Stelle rutscht ein kleines Höhentief, dass derzeit über der Biskaya liegt. Über Mitteleuropa bleibt vorerst der Höhenrücken erhalten. Die vertikale Abwärtsbewegung des noch hohen Luftdrucks führt zwar zur Auflösung von Wolken, doch bleibt das südliche Niedersachsen bis Freitag in einer sehr windschwachen Lage, womit die Wahrscheinlichkeit für (Hoch-)Nebel bestehen bleibt. So ist in den kommenden Tagen beides möglich: Strahlender Sonnenschein oder trübes Dauergrau. Sicher ist, dass die Temperaturen unter 10°C bleiben werden.
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