3. MaiIn der kommenden Woche schiebt die schräg über Westeuropa verlaufenden Trogachse rückseitig kühlere Luft bis nach Deutschland. In Göttingen liegen wir vermutlich an der Grenze zu deutlich wärmerer Luft südlich von uns im Übergangsbereich und damit unter der Luftmassengrenze. Die für Montag prognostizierten Schauer werden (wie so oft bei konvektiven Niederschlägen) von den Modellen recht unterschiedlich berechnet: Von wenigen Millimetern bis zu ergiebigen Regen reicht die Spanne. Am Dienstag und Mittwoch rechnen die Modelle dann mit anhaltendem, bis Mittwoch auch ergibigen Regenmengen bis zu 20 mm. Je nach Lage der Luftmassengrenze könnten wir auch am Mittwoch in den Bereich der einfließenden Kaltluft kommen, was bei Dauerregen zu Höchstwerten unter 10 Grad führen könnte.Die vielen Konjunktive verschwinden wohl erst im letzten Moment. Etwas zuverlässiger gehen die Simulationen davon aus, dass zum Wochenende die Temperaturen wieder steigen werden. 1. MaiDer April 2026 war gegenüber dem langjährigen Mittel 1990-2020 etwa ausgeglichen, gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 1969-1990 um 1,1 K zu warm. Außerdem hinterließ der Monat ein Regendefizit von etwa 14 mm, was 71 % der üblichen Menge entspricht. Wirklich außergewöhnlich war allerdings die Sonnenscheindauer, die mit etwa 240 Stunden fast zwei Drittel über dem üblichen Wert lag.Das dafür verantwortliche Hoch zieht sich nach Osten zurück. So gelangen wir kommende Woche in den Hebungsbereich eines Langwellentrogs mit einer nach Südwesten von Skandinavien über die Britischen Inseln zeigenden Achse. Diese Vorderseitenlage führt zu zunehmend unbeständigem Wetter mit mehr Wolken und bis Dienstag erhöhter Schauerneigung bei zunächst weiterhin relativ warmen Luftmassen.
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