10. FebruarNach Ablauf der ersten Monatsdekade liegen die Mittelwerte der Temperatur in Deutschland mit fast 10 K extrem weit auseinander: Während die Gemeinde Feldberg in Mecklenburg -4,6°C angibt, erreicht Duisburg in NRW +5,4°C. Göttingen liegt mit -0,5°C genau dazwischen.Skandinavien erlebt derzeit auch für nordeuropäische Verhältnisse einen strengen Winter. Vom Nordkap bis zum Kaspischen Meer liegen verbreitet 30-60 cm Schnee bei strengen Frösten auch tagsüber. Ungewöhnlich mild ist es dagegen in Teilen Zentralsibiriens: Nowosibirsk, Krasnojarsk und Omsk melden Plustemperaturen. Bei uns ist der Schnee weitgehend abgetaut, mildes und regnerisches Wetter bestimmt die Witterung bis zum Wochenende. Dann zeigen die Simulationen ein komplexes Dipoltief über Nordpolen, auf dessen Nordseite vorübergehend Kaltluft bis nach Mitteleuropa transportiert wird. Nach einem nasskalten Übergang mit Schnee bis in die tieferen Lagen kann bei klarem Himmel in der Nacht zum Sonntag mäßiger Frost auftreten. Eine längere winterliche Periode zeichnet sich nach jetzigem Stand nicht ab. 09. FebruarBereits leichter Wind reichte, um die bodennahe Nebeldecke zu zerstreuen, die zusammen mit Hochnebel für einen sehr düsteren Sonntag sorgte. Die niedrige Stratusdecke lag auch am Montag über weiten Teilen der Republik, ab einer Höhe von etwa 1000 Metern zeigte sich vielfach die Sonne ungestört.Mittelfristig übernehmen wieder Atlantiktiefs - diesmal auf deutlich nördlicherer Bahn - das Steuer. Die Folgen sind einige sehr milde, aber auch nasse Tage und deutlich bessere Luft. Der Altschnee sollte bis Donnerstag verschwunden sein. Ein noch vages Intermezzo steuert das Skandinavientief dazu. Nach dem GFS kommt sehr kalte Luft am Wochenende bis in nördliche Niedersachsen voran. Ich werde an dieser Stelle nachpräzisieren.
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