11. AprilÜber Schottland liegt erneut ein Sturmtief. Seine Ausläufer drücken in abgeschwächter Form von Westen gegen die Hochdruckbrücke über Mitteleuropa. Mit einer gesamten Ostverlagerung der großräumigen Strömung bleibt der unbeständige Charakter zunächst erhalten. Alledings findet gerade die nächste Zyklogenese über Neufundland statt. Mit einem für Montag prognostizierten Kerndruck von etwa 960 hPa wird es das steuernde Zentrum und nach vorsichtigen Prognosen eine leicht unbeständige Südwestlage über Deutschland etablieren. Steigende Temperaturen in der kommenden Woche sehen mehrere Modelle, uneinig sind sie bei Schauern und Wolkenanteil.07. AprilAbsinken in einem langestreckten Höhenkeil führte am Dienstag zu Wolkenauflösung, trockene Luft verhinderte Quellwolken. So schien von einem wolkenlosen Himmel die Sonne ungestört, der Strahlungssensor an der WSG registrierte knapp 12 Stunden Sonnenschein.Die Großwetterlage bleibt auch in den kommenden Tagen erhalten. Trotzdem verläuft das Wochenende nicht ganz störungsfrei: Über dem Atlantik entsteht erneut ein kräftiges Tief, dessen Ausläufer am Wochenende voraussichtlich knapp bis nach Deutschland vordringen können. Gleichzeitig bleiben wir in einer nordöstlichen Strömung, die am Rande eines über Osteuropa liegenden Höhentiefs feuchtere und damit wolkenreichere Luft zumindest bis nach Polen führen dürfte. Wie sich das Wetter am Wochenende in diesem Zangengriff über Deutschland entwickelt, ist noch unsicher.
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