17. AugustDer subtropische Hochdruckgürtel und die trocken-heiße Luftmasse hat sich auf seine angestammte Lage zurückgezogen. In weite Teile Europas nördlich der Gebirgsketten Pyrenäen, Alpen und Kaukassus liegen die Temperaturen auf oder leicht unterhalb der für die Jahreszeit üblichen Werte.Göttingen liegt nun im südlichen Bereich eines über Skandinavientiefs in einer westlichen Strömung. Die eingeflossene kühle und feuchte Meeresluft neigt vor allem tagsüber zur Wolken- und Schauerbildung. Allerdings werden die Regenmengen im Bereich der täglichen Verdunstung liegen, die akute Trockenheit somit nicht beenden können, auch wenn uns subjektiv die kommenden Tage feucht-kühl vorkommen werden. Der weitere Verlauf wird von einem Tief über Grönland und einem weiteren über Neufundlang choreografiert: Sie vereinigen sich zu einem Trogvorstoß über dem Atlantik, der einen Höhenrücken über Europa induziert. Damit stabilisiert sich die Wetterlage voraussichtlich Richtung Wochenende. Nach Regen sieht es weiterhin nicht aus. Eine diesbezüglich hilfreiche Wetterlage könnte eine Ostverlagerung des Trogs sein, die uns auf eine feuchtwarme Vorderseite bringt, birgt aber ein Starkregenrisiko, dass bei den ausgetrockneten Böden zu erneuten Problemen führen könnte. 13. AugustWeiterhin bestimmt hoher Luftdruck und sehr trockene Luft das Wetter in Mitteleuropa. Während das Thermometer in Göttingen an der WSG mehr als 30°C zeigt, liegt der Taupunkt bei 5-8°C, was einer relativen Luftfeuchtigkeit von etwa 25% entspricht. Das lässt eine extrem hohe Temperaturamplitude zwischen Tag und Nacht von etwa 30 K zu.Am Freitag erreichen wir den Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle mit Werten von bis zu 40°C in Süddeutschland und vermutlich knapp 35°C in Göttingen. Folgt man den Langsfristensembles könnten Freitag und Samstag vorerst die letzten heißen Tage sein. Ab Sonntag zieht sich die Hochdruckbrücke etwas nach Süden zurück, so dass in die nördlichen Teile Deutschlands etwa 15 K kühlere Luft strömt und sich die Temperaturen vermutlich auf 20-25°C einspielen werden, wobei es ein stärkeres Süd-Nord-Gefälle geben soll. Das Ensemblemittel zeigt bis Dienstag für Südniedersachsen nur geringe Niederschlägen an, zur Wochenmitte könnte es zunehmend unbeständig werden.
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