05. JanuarSubjektiv waren die letzten Tage kalt und ungemütlich. Trotzdem ist liegt der Mittelwert der Temperatur in den ersten vier Tagen des Januar genau im langjährigen Durchschnitt. Vor allem der Wind ließ uns jedoch die kühle Luft besonders unangenehm spüren.Richtig kalt ist es dagegen in weiten Teilen Skandinaviens. Nördlich des 60. Breitengrads herrscht flächig Frost zwischen -20 und -30°C. Die Grenze zu deutlich milderen Luftmassen liegt Stand Montag südlich einer Linie Gibraltar - Rom - Belgrad. Die Prognosen für den Verlauf der Woche tendieren zunehmend zu milderem Wetter ab dem Wochenende. Problematisch könnte der Übergang am Freitag werden, wenn ein Sturmtief mit teils ergiebigen Niederschlägen, Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt den Verkehr in Deutschland stark stören könnte. 04. JanuarEine Schneedecke hat sich über weite Teile Deutschlands gelegt. In Göttingen liegt derzeit im Leinetal zwischen 6 und 8 cm Schnee, im Hochsolling um Neuhaus etwa 25 cm und im Harz oberhalb 500 Metern Höhe etwa 35 cm.Der gefallene Schnee kann sich in den Flusstälern von Leine und Weser gerade so behaupten, die Temperaturen werden tagsüber an der Nullgradgrenze kratzen. Im weiteren Verlauf schwenkt die Achse des Trogs über uns nach Osten, das Thermometer geht in der Folge noch etwas zurück. In den Nächten ist bei abflauendem Wind strenger Frost bis -10°C möglich. Bis Donnerstag sind sich die Ensembelläufe recht ähnlich und zeigen höhenkalte aber zunehmnd trockene Kaltluft über Mitteleuropa. Danach gehen die Prognosen teils stark auseinander. Eine Milderung zum kommenden Wochenende ist nur angedeutet, auch die Annäherung eines Strumtiefs ist möglich. |
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