schriftzug

Lage und Prognose

Rückblick und Großwetterlage vom 16. Februar

Wie erwartet hat sich über Mittel- und Westeuropa eine blockierende Hochdrucklage aufgebaut. An seiner Wetflanke strömt zur Zeit sehr milde Luft nach Mitteleuropa. Im 850 hPa-Niveau (etwa 1 500 M.ü.n.N.) überschritt die Temperatur 10°C. Relativ selten ist dabei, dass sich die Warmluft im Februar in Bodennähe durchsetzt. In jedem Fall bildet sich nachts eine starke Inversion aus, da in der Höhe die Temperatur nahezu unverändertt bleibt, während am Boden die Werte an der WSG deutlich unter den Gefriepunkt sank. Direkt nach Sonnenuntergang ist dabei die Schichtung am stärksten: So zeigte am Samstag gegen 18 Uhr das Thermometer in 2 Metern Höhe noch mehr als 10°C, während in 5 cm Höhe der Sensor direkt darunter gleichzeitig 3,3°C anzeigte.

Von einer Kurzwellenstörung mit Wolken und etwas Regen Mitte der Woche abgesehen bleibt die blockierend Lage erhalten. Für Ende kommender Woche erwarten die Modellprognosen nach heutigem Stand übereinstimmend ein kräftiges Hoch über Mitteleuropa. Ob uns erneut ein wolkenloses Wochenende oder Hochnebel bevorsteht, hängt von Faktoren wie der Luftfeuchtigkeit und der Windgeschwindigkeit ab.

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