schriftzug

Lage und Prognose

Rückblick und Großwetterlage vom 10. Dezember

Sowohl den November als auch den Herbst 2017 kann man als zu mild, zu nass und zu trüb zusammenfassen. Der markanteste Wert ist dabei die niedrige Sonnenscheindauer im November, die mit gut 16 Stunden im gesamten Monat etwa einem wolkenlosen Junitag entspricht. Erwähnenswert ist auch der mit -0,8°C vergleichsweise milde Tiefswert des gesamten Quartals: In geschützten Lagen haben frostempfindliche Pflanzen bisher die kalte Jahreszeit unbeschadet überstanden.

Ende November hat sich erstmals seit längerer Zeit ein langgestreckter Trog über Mitteleuropa nach Süden etabliert, der vergangene Woche vorübergehend von einem Keil und milder Luft verdrängt wurde, sich nun aber auf der Rückseite eines nach Skandinavien gezogenen Tiefs wieder regenerieren konnte. In dieser Großwetterlage hat sich in den Mittelgebirgen eine geschlossene Schneedecke etabliert, die momentan bei etwa 300 Höhenmetern beginnt und auf dem Brocken derzeit eine Mächtigkeit von etwa 80 cm erreicht. Diese im Vergleich zu den Vorjahren günstigen Wintersportbedingungen bleiben voraussichtlich mittelfristig erhalten. Unterhalb von 300 Metern bleibt es allerdings zumindest tagsüber bei Werten zwischen 2 und 5°C wenig winterlich.

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